Erfahrungen

Die besten Erfahrungen habe ich bisher mit der Bowen-Technik gemacht, daher werde ich hauptsächlich auf diese Methode eingehen. Es ist für mich noch immer erstaunlich, in welch kurzer Zeit man mit Bowen großartige Erfolge oder zumindest Verbesserungen erzielen kann.

Die meisten Klienten kommen nach einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt zu mir. Vielen wurde oft nur gesagt: „Damit müssen sie leben lernen“ oder „Da kann man nichts mehr machen“.

Viele Klienten haben ihre Beschwerden schon sehr lange, teilweise jahrzehntelang.

Grundsätzlich sollten mehrere Bowen-Anwendungen jeweils zwischen dem 5. und 10. Tag nach der vorherigen Anwendung erfolgen. Dieser Abstand wurde auch bei den nachstehend beschriebenen Berichten eingehalten.

Nach einer Bowen-Anwendung können verschiedene Symptome auftreten oder sich sogar kurzfristig verstärken, dann spricht man von einer Erstreaktion. Dies ist immer ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die Anwendung anspricht . Eine Erstreaktion kann auftreten, muss aber nicht auftreten.

Nackenbeschwerden, ein Beispiel von vielen

Die Klientin ist Mitte 50 und gibt an, dass sie sehr starke Nackenbeschwerden hat. Sie kann den Kopf nicht drehen und es fällt ihr generell schwer lockere Bewegungen mit dem Kopf zu machen. Der gesamte Kopf- und Nackenbereich fühlt sich sehr verspannt, generell hart und unflexibel an. Außerdem erzählt sie, dass sie auch bereits vor einiger Zeit eine Kiefersperre hatte. Sie geht regelmäßig zur Massage, leider nicht mit dem erwünschten Erfolg.

Bei der Überprüfung zeigt sich, dass sowohl ein Problem in der rechten Hüfte, im Nacken als auch im Kiefer vorliegt. Ich mache ihr daher die Basis, das Becken und bringe das Kiefer in die zentrische Relation.* 

Die 2. Anwendung erfolgt nach zwei Wochen und sie gibt an, dass sie bereits nach dieser 1. Anwendung eine Linderung ihrer Schmerzen hatte. Bei dieser Anwendung konzentriere ich mich auf die Entspannung der Wirbelsäule, mache zusätzlich  Steißbein obliquee und das Kreuzbein im Stehen. Natürlich auch Griffe für den Nacken.

Bei der 3. Anwendung konzentriere ich mich auf die Nacken- und Halsmuskulatur und zeige ihr auch Übungen für diesen Bereich.

Ab der 4. Anwendung gibt die Klientin an, dass es bereits um ca. 90 % besser geworden ist.  Diesmal konzentriere ich mich auf die Schultermuskulatur  und bringe nochmals ihr Kiefer in die zentrische Relation. Bei ihr ist es uns leider nicht gelungen, wöchentliche Anwendungen durchzuführen. Trotzdem hatte sie ab der 3. Anwendung diese 90%-ige Besserung, wie die Klientin  angibt.

Bei Nackenbeschwerden achte ich generell auf die Balance zwischen Kiefer und Becken. Ich verwende dabei die Griffe, wie sie uns Ron Phelan gelernt hat. In sehr vielen Fällen bringe ich bereits beim 1. Besuch das Kiefergelenk in die richtige Position.  Dadurch haben fast alle Klienten/innen bereits eine Besserung nach der 1. Anwendung.  Bei den weiteren Besuchen kontrolliere ich immer wieder das Kiefergelenk und das Becken. Zusätzlich gebe ich den Klienten Ausgleichsübungen mit. Im Bedarfsfall empfehle ich auch basische Fuß- oder Vollbäder. Mir ist immer die Mitarbeit meiner Klienten/innen sehr wichtig. Die meisten Probleme entstehen durch starre oder falsche Arbeitshaltungen und diese gilt es zu verändern bzw. muss ein Ausgleich (Übungen) zu der falschen Arbeitshaltung stattfinden, wenn eine Änderung der Arbeitshaltung nicht möglich ist.

  • zentrische Relation: Die optimale Position des Kiefergelenks, zum Einstellen verwende ich die Technik von Ron Phelan

Migräne

Eine Frau, Mitte 40, kommt zu mir mit folgenden Beschwerden: Sie hat monatlich ein- bis zweimal Migräne mit einem Komplettausfall, d.h. sie kann auch nicht arbeiten gehen und muss zu Hause bleiben. Zusätzlich gibt sie an, dass sie in der Arbeit sehr viel Sitzen muss und dies teilweise aufgrund von Schmerzen in der Brustwirbelsäule für sie sehr anstrengend ist. Bei der 1. Anwendung mache ich ihr die gesamte Basis und ich bringe ihr Kiefer in die zentrische Relation. Sie hat darauf mit anhaltenden Kopfschmerzen reagiert, diese Schmerzen waren zwar durchgehend, aber aushaltbar, sodass sie arbeiten gehen konnte.

Bei der 2. Anwendung konzentriere ich mich auf Niere, Atembereich, Nacken und vor allem auf eine Entspannung der Wirbelsäule. Zusätzlich empfehle ich meiner Klientin, basische Fußbäder und allgemeine Übungen für den Nacken. Auch nach dieser Anwendung hat sie 4 Tage Kopfschmerzen, die aber nicht mehr ganz so stark wie in der Vorwoche waren.

Bei der 3. Anwendung verwende ich die Griffe für Oberschenkel/Knie, nachdem sie angibt ein Problem im Knie zu haben. Auch diesmal konzentriere ich mich wieder auf eine Entspannung der gesamten Wirbelsäule und zusätzlich entspanne ich vor allem die Kiefermuskulatur mit RESET. Nach dieser Anwendung hat sie keine Kopfschmerzen mehr, ihr fällt auf, dass sie jetzt viel durstiger als früher ist. Diese 3 Anwendungen wurden in einem Wochenrhythmus durchgeführt.

Die Klientin hatte seit Juli 2020 keinen Migräneanfall mehr. Sie kommt jetzt in unregelmäßigen Abständen und ich konzentriere mich immer auf die Bereiche, die gerade wieder angespannt sind. Zusätzlich habe ich die Klientin angewiesen, auch ihren Arbeitsplatz zu überprüfen, damit sie ergonomischer arbeiten kann. Sie macht auch basische Fußbäder und Dehnungsübungen für den Nacken. Ich sage dazu Ausgleichsübungen zur täglichen Arbeit.

Klientin, 81 Jahre – sehr starke Druckkopfschmerzen

Die Klientin ist sehr rüstig, sie klagt aber über allgemeine Gelenksschmerzen und Kopfschmerzen. Am Schlimmsten für sie ist der Druckkopfschmerz, ein Kopfschmerz bei dem sie das Gefühl hat, jemand „sitzt auf ihrem Kopf“ und würde fest nach unten drücken: „Fast nicht zum Aushalten.“
Diesen Schmerz hatte sie schon sehr lange, sie konnte mir gar nicht sagen wie lange schon.

Nach der 1. Anwendung hatte sie für ein paar Stunden ganz starke Kopfschmerzen, danach verschwand dieser Druckkopfschmerz komplett. Sie erzählte, dass sie sich so leicht und locker gefühlt hat, eigentlich ein ganz komischer Zustand, sie hat dieses Gefühl ohne Druckkopfschmerz gar nicht mehr gekannt.

Wir haben dann noch einige Anwendungen zum Stabilisieren ihres guten Zustandes durchgeführt. Erst vor kurzem traf ich die Klientin zufällig und sie hat mir gesagt: „Stellen Sie sich vor, der Druckkopfschmerz ist noch immer weg“.

Klientin, 35 Jahre – schwerer Bandscheibenvorfall

Sehr berührend für mich war auch diese Geschichte. Die Klientin hatte einen sehr starken Bandscheibenvorfall mit teilweisen Lähmungserscheinungen. Sie war in ärztlicher Behandlung und hat auch vom Arzt verschiedene Therapien erhalten. Ihr wurde angeraten, über eine Operation der Bandscheibe nachzudenken.

Mit Bowen konnten wir allerdings relativ rasch eine Besserung ihrer Beschwerden erreichen. Man konnte von Woche zu Woche eine Verbesserung bzw. Stabilisierung ihres Zustandes erkennen. Die ersten 7 Anwendungen fanden wöchentlich, immer in Abstimmung mit ihren vom Arzt verordneten Therapien statt, danach haben wir die Anwendungen nur mehr bei Bedarf durchgeführt.

Die Klientin sagte zu mir: „Von allen Therapien hat mir die Bowen-Technik am meisten geholfen“.
Heute kann die Klientin wieder ganz normal ihre Arbeit verrichten.

Schmerzen in den Adduktoren:

Ein junger Mann kommt zu mir und gibt an, dass er immer Schmerzen in den li. Adduktoren hat. Er ist Hobbyfußballer und die Schmerzen treten vor allem bei Belastung auf. Vor ca. ½ Jahr hatte er eine Leistenbruchoperation, alles ist gut verheilt und wieder in Ordnung. Aber die Schmerzen in den Adduktoren sind geblieben. Beim Durchtesten zeigt vor allem das Kiefergelenk an, außerdem ist der li. M. quadratus lumborum sehr angespannt. Daher konzentriere ich mich bei der 1. Anwendung auf diese Bereiche, d.h. ich bringe das Kiefergelenk in die zentrische Relation und mache zusätzlich auch das Becken.

 Beim 2. Besuch gibt er an, dass die Schmerzen bereits weg sind und sie auch beim Fußballtraining nicht mehr aufgetreten sind. Er hat aber am ganzen Körper einen starken Muskelkater, teilweise sogar leichte Muskelkrämpfe. Beim Testen zeigt er einen Magnesiummangel an und daher empfehle ich ihm zusätzlich Magnesiumbäder. Ich wiederhole die Beckengriffe und mache zusätzlich noch den Atembereich.

Beim 3. Besuch   erzählt er, dass jetzt auch die Muskelkrämpfe weg sind und die Schmerzen in den Adduktoren nicht wiedergekommen sind.  Wir machen eine Wohlfühlanwendung. Der Kunde kommt jetzt von Zeit zu Zeit für eine Wohlfühlanwendung und hat sich als positiven Nebeneffekt der Anwendungen auch eine Besserung seiner Allergien eingestellt.

Klient, 39 Jahre – Schulterprobleme

Ein Mann kommt in meine Praxis mit Schulterproblemen. Er erzählt, dass er sich bei einem Freizeitunfall die Schulter luxiert hat, diese aber gleich von einem befreundeten Osteopathen wieder eingerenkt wurde. Seit dem Unfall sind 6 Wochen vergangen.

Seine Schulter lässt sich max. 30 Grad anheben, auch eine Außenrotation ist nicht möglich. Er hat auch große Probleme beim Anziehen einer Jacke.

Nach der ersten Bowenanwendung lässt sich die Schulter auf ca. 80 Grad anheben. Nach der zweiten Anwendung bereits auf ca. 160 Grad und nach der dritten Anwendung lässt sich die Schulter wieder auf 180 Grad anheben. Auch sämtliche Rotationsbewegungen kann der Klient wieder einwandfrei ausführen. Dem Arm fehlt zwar noch die Kraft, aber in der Funktionsweise ist sie nicht mehr eingeschränkt. Ich verwendete vor allem Bowengriffe aus den Modulen 11 und 12, aber natürlich auch sämtliche Griffe aus den Grundmodulen sowie einige Emmettgriffe.

Der Klient hat als „Hausaufgabe“ sehr konsequent seine Schulterübungen durchgeführt.

Klientin, 16 Jahre – Menstruationsprobleme

Eine Mutter ruft mich an, ob Bowen auch bei Menstruationsproblemen hilft. Ihre Tochter hat seit Einsetzen der Menstruation extreme Menstruationsbeschwerden. Schulmedizinisch ist bereits alles abgeklärt, aber auch die verschriebenen Schmerztabletten wirken nicht gut, sodass sie meist bis zu drei Tage von der Schule zu Hause bleiben muss.

Wir starteten sofort und sie sprach extrem gut an. Die Schmerzen waren am 1. Tag zwar noch vorhanden, aber der 2. und 3. Tag waren bereits fast schmerzfrei. Nachdem sie einen sehr langen Zyklus hat, schlug ich ihr vor, eine Pause von drei Wochen zu machen und dann mit wöchentlichen Anwendungen bis zum Einsetzen der nächsten Blutung weiterzumachen. Diesen Ablauf wendeten wir auch an und die Menstruationsbeschwerden haben sich wesentlich gebessert. Danach haben wir jeweils eine Pause von ca. 4 – 5 Wochen gemacht und meist eine Woche vor dem vermuteten Beginn der nächsten Menstruation jeweils eine Anwendung (ca. ¾ Jahr). Die Beschwerden haben sich soweit gebessert, dass sie in 9 Monaten nur 2 Tage zu Hause bleiben musste und sogar einige fast schmerzfreie Zyklen hatte. Ich verwendete vor allem die Steißbeingriffe, aber auch Kreuzbein und Beckengriffe und Integrationstechniken.

Nachsatz in eigener Sache
Aufgrund meiner Zusatzausbildung im Jahr 2019 habe ich jetzt zusätzliche Abfolgen, die sowohl bei Menstruationsbeschwerden als auch bei allen anderen Beschwerden die vom Hormonsystem beeinflusst sind, sehr gute Erfolge mit sich bringen (siehe Fallbeispiel Hitzewallungen).

Klient, 9 Jahre – tägliches Bettnässen

Im Sommer 2012 kommt ein 9-jähriger Junge mit seiner Mutter in meine Praxis. Er nässt noch fast jeden Tag ein, die gesamte Familie steht daher auch unter Druck, weil der Junge an keinen Aktivitäten, bei denen eine Übernachtung inkludiert ist, teilnehmen kann. Es weiß außerhalb der engsten Familie niemand davon, um Hohn und Spott zu vermeiden. Medizinisch (inkl. eines Krankenhausbesuches) ist alles abgeklärt und wurde lediglich eine zu kleine Blase festgestellt und ein Blasentraining verordnet. Die Familie hat schon einiges probiert, um das Problem in den Griff zu bekommen bzw. dem Jungen zu helfen.

Ich verwendete die Bowentechnik, zusätzlich auch die 2-Punkt-Methode. Nach der 1. Anwendung war der Junge bereits 2 mal trocken. Nach der 2. Anwendung bereits 6 mal trocken, ebenso nach der 3. Anwendung, dies aber deshalb, weil sie bei einem Fest waren und der Junge einfach zuviel abends getrunken hatte, wie die Mutter erzählte. Seit der 4. Anwendung ist der Junge trocken.

Es war für mich ein sehr ergreifendes, schönes Gefühl, auch ein Gefühl der Dankbarbeit bei einem Kind so schnell Erfolg zu haben. Ich wünsche dem jungen Mann noch viel Gesundheit und Erfolg in seinem Leben.

Klientin, 72 Jahre – extremen Hallux valgus

Die Klientin hat neben anderen Beschwerden vor allem einen extremen Hallux valgus. Die große Zehe ist dabei so geknickt, dass sie unter der 2. Zehe liegt. Dadurch sind aber die restlichen Zehen gezwungen in Krallenbildung (Hammerzehen) zu gehen.

Die Klientin hatte dadurch auch sehr starke Schmerzen, vor allem beim Gehen, aber auch in der Nacht konnte sie oft vor lauter Schmerzen nicht schlafen. Sie sagte: „Die Schmerzen fahren mir bis in den Kopf hinauf.“ Um halbwegs gehen zu können hat die Klientin immer eine Einlage zwischen der großen Zehe und der 2. Zehe benützt.

Mit der Bowentechnik haben wir es nunmehr geschafft, den Hallux valgus soweit zu verringern, dass sie bereits ohne Zeheneinlage gehen kann, und die Hammerzehen sind auch schon Vergangenheit.

Leider haben wir es verabsäumt, die Zehen vor der 1. Bowenanwendung zu fotografieren, um die enorme Besserung des Hallux dokumentieren zu können. Die Klientin sagte zu mir: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es sich soweit bessern kann und das ohne Operation“.

Klientin, Anfang 50 – Kniebeschwerden

Klientin, weiblich, Anfang 50 kommt zu mir in die Praxis, sie gibt an, dass sie bereits seit 1 ½ Jahren Kniebeschwerden hat. Die Schmerzen sind teilweise sehr stark und mittlerweile schmerzen auch schon die Hüften und die 4. Zehe. Sie hat gerade eine verordnete Therapie hinter sich, die Schmerzen sind zwar geringer geworden, aber noch immer sehr stark vorhanden. Das größte Problem für sie ist, dass sie nicht bergab gehen kann.  Sie ist schon ziemlich verzweifelt, weil sie dadurch sehr in ihrem Alltag eingeschränkt ist und glaubt, wenn es so weiter geht, braucht sie bald ein neues Knie oder eine Operation. Es wurde auch schon ein Röntgen der Hüfte und der Lendenwirbelsäule gemacht, war aber ohne Befund.

Ihr Ziel ist, wieder bergab gehen zu können oder wieder einmal auf einen Berg zu gehen.

Bei meiner Begutachtung stelle ich fest, dass das Problem nicht die Knie, sondern die Hüften sind. Sie hat auch eine Beinlängendifferenz von ca. 3 cm. Ich wende daher Griffe für die Hüfte und die Aufrichtung der Wirbelsäule an und zusätzlich verwende ich Grifftechniken für das Fußgelenk. Am Ende der Anwendung hat sie nur mehr eine Beinlängendifferenz von 1 cm.

Nach der 1. Anwendung gibt sie an, dass sich die Knieschmerzen schon sehr gebessert haben. Ich wende wieder Griffe für das Steißbein/Becken und die Knöchel an. Die Beinlängendifferenz hat sich auf unter 0,5 cm verringert, d.h. sie ist vernachlässigbar.

Beim 3. Besuch ist sie schon ganz begeistert, weil es ihr so gut geht und sie bereits wieder fast ohne Schmerzen gehen kann und auch bereits bergab gegangen ist. Auch bei der 3. und 4. Anwendung konzentriere ich mich auf das Becken und das Fußgelenk. Bei der 4. Anwendung nehme ich erstmalig Griffe für das Knie dazu. Diese 4 Anwendungen fanden innerhalb eines Monates statt. Dann machen wir eine Pause von 5 Wochen.

Bei der 5. Anwendung erzählt sie, dass sie testen wollte, ob das Knie wirklich hält und schmerzfrei bleibt. Sie ist eine größere Bergtour gegangen und es ist ihr sehr gut gegangen. Mit einer größeren Bergtour meint sie eine 5-Stunden-Tour. Als ich das höre, muss ich auch zuerst einmal schlucken, bin dann aber genauso begeistert wie sie. Sie hatte zwar einen Muskelkater, aber ansonsten hat das Knie keine Probleme gemacht.

Bei der 5. Anwendung fixiere ich nochmals das bereits Erreichte.

Die Klientin hat zu Hause immer Yogaübungen und Dehnübungen gemacht und dadurch konnte innerhalb dieser kurzen Zeit ein so großer Erfolg erzielt werden. Für mich ein Beispiel, wie eine perfekte Zusammenarbeit funktioniert.

Klient, 47, Carpaltunnelschmerzen

Klient, männlich, 47 Jahre kommt zu mir mit massiven Beschwerden in beiden Händen. Er hat Schmerzen in den Händen Tag und Nacht. Der Klient war bereits beim Hausarzt und auch beim Neurologen, der ihm zu einer baldigen Operation beider Carpaltunnel rät, weil die Beschwerden bereits so massiv sind und sonst nichts mehr helfen würde. Er hat auch eine Schiene zum Tragen in der Nacht bekommen.

Wir können also nichts mehr verlieren, sondern nur gewinnen. Bei meiner Beurteilung fällt mir auf, dass vor allem auch der Nacken und der obere Rücken sehr verspannt sind, meinem Klienten ist das aber nicht bewusst. Ich konzentriere mich bei den ersten Anwendungen auch auf diesen Bereich, mit Schwerpunkt Carpaltunnel. Dabei verwende ich vor allem Griffe der Bowentechnik, aber auch Faszientechnik. Zusätzlich vereinbare ich mit meinem Klienten, dass er täglich Dehnübungen für seinen Carpaltunnel machen „muss“. Bereits nach der ersten Anwendung hat der Klient eine Erleichterung der Schmerzen in seiner Hand gespürt und mir auch berichtet, dass ihm die Übungen sehr schwer fallen, weil sie so stark schmerzen. Ab der 3. Anwendung konzentriere ich mich auch auf den angespannten Nacken und den oberen Rücken. Ab diesem Zeitpunkt spürt der Klient eine deutliche Besserung seiner Beschwerden. Die Dehnübungen macht er fast regelmäßig und er erzählt mir voller Freude, wie er selber spürt, dass es immer leichter wird. Zusätzlich kann ich ihn noch dazu bewegen, wieder etwas mehr Bewegung in seinen Alltag einzubauen, um die Belastung des Nackens und des oberen Rückens durch seinen Beruf besser ausgleichen zu können. Er sagt auch, dass er nach jeder Anwendung immer eine Erleichterung in den Händen spürt, „alles ist viel lockerer“.

Bei meinen Anwendungen lege ich den Schwerpunkt vor allem auf den Bereich oberer Rücken, Nacken und die Hände. Diese Anwendungen in Kombination mit dem konsequenten Dehnen führen zum Erfolg. Der Klient hat keine Beschwerden mehr und von einer Operation ist auch nicht mehr die Rede. Es hat aber in diesem Fall doch fast 10 Anwendungen gebraucht bis der Klient schmerzfrei war, wobei die ersten Anwendungen wöchentlich stattfanden, nach der 4. Anwendung sind wir auf 14-tägig gewechselt und ab der  7. Anwendung auf einmal im Monat.

Klientin, knapp 50, sehr starke Hitzewallungen

Ich kenne meine Kundin schon lange. Sie kommt immer wieder zu mir in die Praxis. Diesmal kommt sie nach ca. ½ Jahr wieder und berichtet, dass sie jetzt 10 kg zugenommen hat und neben diversen Schmerzen vor allem unter Hitzewallungen leidet. Die Hitzewallungen sind sehr stark und von Hautrötungen, dem sogenannten „Flush“ begleitet. Dies ist ihr sehr peinlich, vor allem weil die Hitzewallungen sehr häufig auftreten.

Bei der 1. Anwendung habe ich ihr die Basisgriffe, den Steißbeingriff und die Kiefergriffe gemacht, um den Körper wieder in Balance zu bringen. Die Kiefergriffe sind spezielle Griffe mit deren Hilfe das Kiefergelenk in die zentrische Relation gebracht wird.

In der 2. und 3. Woche habe ich die sogenannte „Hormonbehandlung“ durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine ganz spezielle Abfolge von ganz gezielt gesetzten Bowengriffen. Dann haben wir eine Woche pausiert und in der 5. Woche wieder die Hormonbehandlung durchgeführt. Die Kundin berichtet, dass die Hitzewallungen schon viel, viel besser geworden sind und nur mehr ganz leicht auftreten und der „Flush“ schon verschwunden ist.

Wir machen wieder eine Pause von zwei Wochen. Beim letzten Besuch kommt die Kundin und sagt: „Sie sind weg, einfach weg, außerdem habe ich bereits 3 kg abgenommen“.

Klientin, knapp 30,  störende und schmerzhafte Kaiserschnittnarbe

Eine junge Frau (knapp 30) kommt zu mir in die Praxis und erzählt, dass sie vor 2 Jahren einen Notkaiserschnitt hatte. Die Geburt und die Nachbetreuung sind leider nicht nach Plan verlaufen. Sie kann seither ihre Narbe nicht angreifen und hat sie auch ein Taubheits- bzw. ein sehr schmerzhaftes Gefühl im Bereich der Narbe bzw. des Bauches. Die Kundin hat auch andere Probleme, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen möchte.

Beim Austesten zeigt sich auch, dass die Kaiserschnittnarbe das Körpergefüge am meisten stört und zwar auf allen Ebenen. Zum Entstören auf der körperlichen Ebene verwende ich MSTR®, eine spezielle Technik von Alastair Mc Loughlin. Zusätzlich entstöre ich die Narbe noch energetisch und löse auch das dazugehörige Trauma mit Auraarbeit auf. Unmittelbar nach Abschluss der Anwendung greift sich die Kundin immer wieder ungläubig auf den Bauch und kann es einfach nicht fassen, wie sich das Körpergefühl zum Positiven verändert hat. Sie weint fast vor Freude, weil sie sich seit knapp zwei Jahren das erste Mal wieder aufrichten kann und ihren Bauch wieder ohne Schmerzen und Unwohlsein angreifen kann.


Erfahrungen mit Auraarbeit

Ich möchte hier keinen einzelnen Fall schildern, weil mentale oder emotionale Belastungen nur sehr schwer in kurzer Form präzise wiedergegeben werden können, ohne die Vorgeschichte zu kennen.

Die größten Erfolge habe ich mit Lösen von allen Abspeicherungen zu den Themen Angst, Traumata, Emotionale.

Ein Beispiel aus der Praxis
Eine Kundin war Ersthelferin  bei einem tödlichen Verkehrsunfall und konnte danach mit den immer wiederkehrenden Bildern schwer umgehen bzw. auch sehr schlecht schlafen. Dies war sehr, sehr belastend im Alltag. Unmittelbar nach einer Auraanwendung sagt sie: „Es fühlt sich leichter an, es ist anders als vorher“. Auf Nachfrage konnte sie mir erzählen, dass es ihr sehr geholfen hat und sie jetzt wieder gut schläft und die schlimmen Bilder verschwunden sind.


Erfahrungen mit MFL® Morphisches Feld Lesen

Zwei persönliche Erfahrungen mit MFL® möchte ich hier gerne teilen.

Mein Mann möchte seinen Computer aufrüsten und kauft sich dazu neue Komponenten. Damit er alles wieder richtig ein- und zusammenbaut fotografiert er sich vorher alles ab. Aber egal was er macht,  der Computer funktioniert nicht. Das Bild bleibt schwarz und es ist auch kein Ton vorhanden. Zuerst will er nicht, dass ich aus dem Feld lese, wörtlich sagt er zu mir: „Wie soll das funktionieren, du hast ja überhaupt keine Ahnung vom Computer.“ Das stimmt zwar, aber ich sage zu ihm, du musst  mir die Fragen so stellen, dass ich mit Ja oder Nein antworten kann, solange, bis für dich klar ist, wo das Problem liegen könnte.

Ich habe im Feld gelesen und habe ganz klare  JA- und NEIN-Antworten bekommen, zusätzlich wurde mir ein Bild gezeigt, wie das Problem ausschaut (Das Problem war ein um ca. 1 mm verbogener Metallteil nach innen, wodurch ein Kurzschluss zwischen PC-Mainbord und USB-Anschluss entstanden ist). Zusätzlich wurde mir mitgeteilt, dass sich das Problem ganz leicht beheben lässt und der Computer dann wieder einwandfrei funktioniert.  Ich habe es ihm bestmöglich erklärt und siehe da, der Computer hat nach Behebung dieses kleinen Mangels gleich funktioniert.

Mein Mann hat dann gesagt, auf diesen Fehler wäre er nie gekommen, auch wenn er noch 5 Stunden gesucht hätte.

Eine weitere Erfahrung habe ich mit unseren Vögeln beim Vogelhaus gemacht. Die kommen immer ganz fleißig, aber sie schmeißen auch sehr  viel Futter aus dem Vogelhaus hinaus. Damit das nicht mehr so passieren kann, hat mein Mann eine „Art Rundum-Balkon“ gebastelt. Der Balkon war fertig, nur es kamen keine Vögel mehr. Auch hier habe ich das Morphische Feld befragt und die Auskunft bekommen, sie können das Vogelhaus nicht mehr annehmen, weil das keine natürliche Futterquelle mehr darstellt und sie jederzeit von einem größeren Raubvogel von oben angegriffen werden können. Ich habe weiter gefragt, ob sie wieder zum Vogelhaus kommen, wenn wir den Rundum-Balkon wieder entfernen. Die Antwort war Ja, aber es dauert ein paar Tage.

Genauso war es dann auch, wir haben nach wie vor ganz viele Vögel bei unserem Futterhäuschen und freuen uns sehr über den regen Betrieb im Vogelhaus.

Das sind zwei Beispiele von mir privat, bei denen ich unmittelbar nach einer MFL®Morphisches Feld Lesung ein Ergebnis gesehen habe. Bei Problemen im zwischenmenschlichen Bereich ist das Ergebnis nicht immer sofort zu spüren oder zu sehen, sondern es braucht etwas Zeit und Geduld, aber vor allem auch die Bereitschaft und die aktive Handlung, um das Gehörte auch umzusetzen. Aber auch hier bekommt man super Ergebnisse.

Kreuzschmerzen

Eine Kundin berichtet, dass sie eine ehrenamtliche Aushilfstätigkeit angenommen hat, die ihr sehr viel Spaß macht. Es besteht aber ein Problem, jedes Mal, wenn sie dort arbeitet bekommt sie enorme Kreuzschmerzen. Sie hat schon alles Mögliche probiert, aber die Kreuzschmerzen treten nach wie vor auf, wenn sie dort arbeitet und verschwinden wieder, wenn sie nicht arbeitet. Sie möchte die Arbeit aber nicht aufgeben, weil sie diese sehr, sehr gerne macht.

Bei einer Morphischen Feld Lesung bekommt sie Informationen, warum bei ihr Kreuzschmerzen auftreten und was sie dagegen machen kann. So entlasse ich die Kundin. Beim nächsten Besuch erzählt sie mir freudestrahlend, dass die Kreuzschmerzen verschwunden sind. Sie hat die Anweisungen aus dem Morphischen Feld genau befolgt und alles umgesetzt. Manchmal kommt man auch mit nicht alltäglichen Änderungen zum Ziel.


Eingegangene Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden:

Ein neues Lebensgefühl! Als ich dank der Bowen-Technik und der ein oder anderen Körperarbeit meine Kiefer- und Nackenbeschwerden nach Jahren in den Griff bekam, lernte ich Marias Fähigkeiten zu schätzen. Besonders ihre (energetische) Unterstützung für meine Diplomprüfung an der Uni half mir. Von Nervosität und Unsicherheit waren am Tag der Prüfung nur mehr kleine Reste zu sehen – ich glaubte an mich und meisterte die Prüfung mit Bravour – sogar so gut, dass ich auf mein verändertes und viel positiveres Auftreten angesprochen wurde. In diesem Sinne: DANKE Maria für deine Unterstützung und dein tiefgehendes Wissen in diesen Bereichen! J.S.

Am Schönsten sind für mich immer die Momente, wenn Klienten sagen, sie hätten nicht mehr geglaubt, dass ihr Zustand noch einmal besser werden würde, dass sie noch einmal eine Runde im Wald spazieren gehen können oder dass sie wieder einmal eine Nacht durchschlafen können.

Mir liegt das Wohl meiner Klienten/-in sehr am Herzen! Daher ist es für mich auch wichtig, dass die Beschwerden ärztlich abgeklärt sind bzw. werden.

Lieber Kunde, liebe Kundin, du möchtest gerne deine Erfahrungen mit meiner Arbeit teilen, dann schreibe mir doch eine E-Mail. Ich freue mich sehr über Rückmeldungen.

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